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Streetfood Intro

bio - fair - co2-neutral - das erste Foodbike Wiens

Wie schwer kann es schon sein, einen mobilen Imbisstand zu eröffnen? haben sich Kristina Eggers und Patrick Bubna-Litic  im Sommer 2019 gedacht. Und haben the green duke & the healthy duchess gegründet, Wiens erstes Foodbike. Es war herausfordernd, aber schlussendlich kannst du nun ihre herrlichen Speisen und Getränke genießen. Heute im Blog erzählen dir die beiden mehr über ihr ganz besonderes Unternehmen.

Stellt bitte kurz euer Angebot vor…

Als the green duke & the healthy duchess betreiben wir die erste mobile Gastronomie am FoodBike, mit co2-neutralen bio-Speisen und bio-fairen Longdrinks, die vor Ort zubereitet werden. 

Was macht euer Angebot so besonders?

Das zum Foodbike umgebaute E-Bike wird komplett mit Ökostrom aufgeladen und durch die integrierten Batterien betrieben. Gemeinsam mit Mindful-Mission setzten wir ein Projekt auf, um für alle Zutaten unserer Speisen die CO2-Bilanz berechnen zu können. Angeboten werden gefüllte Pita-Brote und Salate. Uns war es wichtig, nicht nur unsere Arbeit so klimaneutral wie möglich zu gestalten, sondern auch unseren Kundinnen und Kunden zu zeigen, dass jede Mahlzeit CO2-Emissionen verursacht. Kompensiert wird durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten in Indien, Peru und Bangladesch. Bei den Longdrinks achten wir neben der Bio-Kennzeichnung vor allem auf Fairtrade-zertifizierte Zutaten. So kommen etwa der Gin, der Rum und sogar der Vodka von Fairtrade-zertifizierten Herstellern, die Limonaden stammen von Lemonaid. 

Neben der Bio-Zertifizierung aller Zutaten und der Fairtrade-Gastropartnerschaft ist unser Start-Up auch Teil des „Natürlich gut essen“-Programms der Stadt Wien zur Förderung eines nachhaltigen Speise- und Getränkeangebots und wurde mit dem Gold-Siegel ausgezeichnet.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen genau diese Dienstleistung anzubieten?

Als ehemalige Fairtrade-MitarbeiterInnen war Nachhaltigkeit schon immer ein großes Thema. Vor allem stand die Frage im Raum, warum es noch kein Lokal gibt, welches die ganzen CO2-Emissionen der einzelnen Zutaten der angebotenen Speisen kompensiert. Meist werden nur die Transportwege oder der Bürobetrieb kompensert. Wir wollten testen, ob es möglich ist, alle Zutaten einer Speise zu berechnen und zu kompensieren. Und siehe da - es geht!

Warum habt ihr euch für den Standort Wien entschieden?

Wien ist eine belebte und auch sehr fortschrittliche Stadt. Unser Konzept ist vor allem für das urbane Leben konzipiert und durch die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Speiseangeboten besondern interessant. Vor allem die Naherholungsgebiete sind für Gastronomie spannend, da zum Beispiel auf der Donauinsel kaum gastronomisches Angebot vorhanden ist. 

Gibt es etwas Besonderes über euren Unternehmensstandort zu berichten?

Firmen können das FoodBike auch für das Mittagsgeschäft, After-Works oder Firmenfeiern buchen. Auch für private Partys steht das Start-Up zur Verfügung. Wir brauchen nur einen Platz zum Parken unseres Radls – den Rest erledigen wir.

Streetfood1

copyright: thegreenduke

Streetfood2

copyright: thegreenduke

Erzählt uns kurz die Geschichte von eurem Unternehmen …

Wie schwer kann es schon sein, einen mobilen Imbisstand zu eröffnen? haben wir - Kristina Eggers und Patrick Bubna-Litic -  im Sommer 2019 gedacht. Ein Jahr später stellt sich heraus: ziemlich schwer. Denn mit Corona hatten wir nicht gerechnet. Wir ehemaligen Fairtrade-MitarbeiterInnen kündigten im Januar 2020 unsere Jobs, um uns ganz auf die Selbstständigkeit zu konzentrieren. Die Idee: CO2-neutrale Speisen, Bier, Wein und bio-faire Longdrinks direkt vom Elektrorad zu verkaufen. Und das am besten auf der Donauinsel.

Gründen in Zeiten von Corona ist eine Herausforderung. Aber auch eine Chance. Denn jetzt, wo viele Sommerurlaube im Ausland ins Wasser fallen, sind die Naherholungsplätze in Wien ganz besonders gefragt. Durch Corona hat sich der ganze Gründungs- und Bewilligungsprozess extrem nach hinten verschoben. Und es kamen natürlich starke Zweifel auf, wie sinnvoll es ist, jetzt eine Gastronomie zu eröffnen. Aber wir haben so viel positives Feedback bekommen, dass wir es einfach versuchen wollen. Ein großer Erfolg war die Bewilligung für den Verkauf auf der Donauinsel. Der Kick-off am 4. Juli war hier ein voller Erfolg. Wir waren komplett ausverkauft und das positive Feedback hat uns total motiviert. 

3 Worte die euer Unternehmen beschreiben …

Bio, fair, co2-neutral

Wo kann man euch besuchen?

Täglich ab 15 Uhr auf der Donauinsel beim Grillplatz 8. Die aktuellen Standplätze werden täglich auf der Webseite, Instagram und Facebook aktualisiert.

Instagram: www.instagram.com/thegreenduke_thehealthyduchess

Facebook: www.facebook.com/thegreendukeandthehealthyduchess

Web: www.thegreenduke.at

the green duke & the healthy duchess - Wientipps

Warum lebt ihr gerne in Wien? 

Wegen der vielfältigen Freizeit-Angebote und des Großstadtflairs, welches gleichzeitig aber auch eine Gemütlichkeit ausstrahlt. 

Was macht für euch diese Stadt aus?

Die unterschiedlichen Menschen, die versteckten Plätze, die alten Gebäude

Euer persönlicher Wientipp …

Das Pub „Bockshorn“ als ältestes Pub Wiens. Klein aber fein :)

Euer Lieblingsplatz in Wien …

Die Donauinsel

Euer  Lieblingslokal in Wien …

Das Figar im 7. Bezirk