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Mehr als nur belegte Brote...


Stehimbiss – diese haben in Wien lange Tradition sei es der legendäre Würstelstand oder belegte Brote. Um letztere geht es heute, denn hier gibt es einige die regelrecht Kultstatus in Wien haben. Und auch sehr leidenschaftliche Anhänger, die niemals Brötchen von einem anderen Anbieter essen würden.

Belegte Brötchen, also kleine Brote oder Brotscheiben mit Auflage, gibt es ja viele, und die bekommst Du auch bei jedem Bäcker. Aber es gibt 3 Namen die Du unbedingt kennen musst, denn deren belegte Brötchen sind einfach Klassiker und legendär in Wien.

Die unaussprechlichen – Trzesniewski 

Die unaussprechlich guten Brötchen gibt es bei Trzesniewski. Den Namen haben sie dem Gründer Franciszek Trzesniewski, einem gebürtigen Krakauer, zu verdanken, der 1902 das erste Buffet eröffnete. Er hatte auch die Idee, alle Beläge der Brötchen so zu zerkleinern, dass sie „unfallfrei“ gegessen werden konnten und Dank der speziellen Technik, den Aufstrich mit Gabeln aufzutragen haben alles Brötchen die ganz eigene Streifenoptik. Damit man weder Teller noch Besteck braucht um die herrlichen Brötchen zu essen, teilte er die großen Brote einfach in kleine, handliche Teile. Zu den Broten kam dann noch das passende Bier dazu, ebenfalls in kleiner Größe als „Achterl“.

Heute gibt es immer noch 18 Sorten, die unverändert seit Anbeginn hergestellt werden. Dazu haben sich noch neue und saisonale Kreationen gesellt. Was sich ebenso nicht geändert hat, es wird weiterhin nur Schwarzbrot verwendet.

Eigens entwickelt hat Trzesniewski eine Brötchen-Schneidemaschine, damit sichergestellt wird, dass alle Brötchen auch gleich groß sind.

Inzwischen gibt es die Brötchen in ganz Wien, denn zu dem Stammlokal in der Wiener Innenstadt haben sich noch 10 weitere Filialen dazu gesellt. Und mitnehmen oder bestellen kannst Du die Brote sowieso auch.

Brötchen von Trzesniewski sind für mich auch Kindheitserinnerung. Denn bei meinen Großeltern gabs die immer bei diversen Anlässen und Feierlichkeiten. Und wenn ich mit meinem Großvater in der Innenstadt unterwegs war, dann hat ein kurzer Zwischenstopp beim Trzesniewski einfach dazugehört. 2 Brötchen und ein Pfiff Bier (für meinen Opa) und gut gestärkt ging es weiter.

Der absolute Klassiker ist „Speck mit Ei“ daher erreichst Du die Webseite auch unter www.speckmitei.at falls Du Dir www.trzesniewski.at nicht merken willst.

Brötchen vom Trzesniewski 

Brötchen von Trzesniewski 

Brötchen vom Trzesniewski 

Die Üppigen - Duran

Duran Brötchen sind die nächsten Klassiker an Brötchen die es in Wien gibt und wohl auch die „internationalsten“ bei den Belägen.

Gegründet wurde das Unternehmen 1966 und seit damals lassen es sich die Wiener einfach schmecken. Nicht nur zu feierlichen Anlässen oder Bürobesprechungen sondern auch jederzeit zwischendurch. Insgesamt stehen rund 60 Brötchenvariationen zur Auswahl von Fleisch, Fisch bis hin zu vegetarisch und vegan, hier findet wirklich jeder seine Lieblingssorte. Und auch bei der „Unterlage“ (=Brot) gibt’s die Wahl zwischen Weiß- und Kornbrot. Die Brote werden mit viel Liebe von den Sandwich Artists in Handarbeit zubereitet.

Neben den Broten bekommst Du in den Imbissfilialen auch warme Speisen und süße Kreationen.

Auch bei Duran kannst Du ganz bequem online bestellen oder einfach in einer der derzeit 4 Filialen vorbeischauen und Dich durchkosten. Schau einfach auf die Webseite www.duran.at und lass Dich kulinarisch verführen.

Brötchen von Duran 

Brötchen von Duran 

Brötchen von Duran 

Die exklusiven - Schwarzes Kameel 

Mehr als nur ein Stehimbiss sind die Brötchen vom Schwarzen Kameel. Exklusiv, da es keine Filialen in ganz Wien gibt, sondern die Brötchen nur im Stammlokal in der Bognergasse im 1. Bezirk erhältlich sind.

Aber wenn Du es nicht in die Innenstadt schaffst und bei Deiner Feier, zu Hause oder im Büro nicht auf die feinen Brote verzichten willst, dann hier die gute Nachricht, Du kannst sie auch ganz einfach online bestellen und liefern lassen.

Aber zurück zum Lokal selbst, denn hier trifft man sich beim samstäglichen Stadtbummel um sich zu stärken oder den Spaziergang gediegen ausklingen zu lassen. Die Vitrine mit den belegten Broten im Kameel genießt bei Vielen geradezu Kultstatus. Und hier warten neben den Klassikern wie Beinschinken, pikantes Rotkraut, Linsensalat oder zartes Matjesfilet mit Apfel noch viele weitere Kreationen. Alle täglich in liebevoller Handarbeit nach Hausrezepturen erstellt. Manche dieser Rezepte gehen noch auf die Mutter des Besitzers zurück, die die Rezepte vor mehr als 50 Jahren entwickelt hat.

Mehr über die köstlichen Brote findest Du auf der Webseite vom Schwarzen Kameel www.kameel.at , aber wie schon geschrieben, die persönliche Verkostung vor Ort gehört einfach dazu.

Brötchen vom Schwarzen Kameel 

Brötchen vom Schwarzen Kameel 

Brötchen vom Schwarzen Kameel 

Habe ich Dir Gusto gemacht? Was sind Deine Favoriten? Schreib mir gern in den Kommentaren, welche Brötchen Dir am besten geschmeckt haben.